1. Näher am Leser geht nicht

Während Leser bei Befragungen auf ihre Erinnerungen angewiesen sind, ist Lesewert unmittelbar dran am Lesevorgang – Leser scannen ein, was sie in diesem Moment lesen. Ehrlicher geht es nicht, der Einfluss der sozialen Erwünschtheit kann bei Lesewert deshalb vernachlässigt werden. Aufgrund der mindestens zweimonatigen Messdauer unterstreicht das Gesetz der großen Zahlen die Aussagekraft der Werte – Hunderttausende Artikelbewertungen sind Grundlage fundierter Analysen.

2. In Echtzeit gestalten

Mit Lesewert können Journalisten tagesaktuell auf das Leserinteresse reagieren. Ein Coach interpretiert mit ihnen gemeinsam die Werte und gibt Hinweise auf inhaltliche oder sprachliche Stellschrauben. Lesewert hilft, datengestützt zu planen, die Qualität der Texte auch kurzfristig zu verbessern und die redaktionelle Arbeit nachhaltig zu verändern.

3. Experimentieren erlaubt

Die Stichprobe kann individuell zusammengesetzt werden. Jede spezielle Zielgruppe ist denkbar – ob Neuabonnenten, Studenten, Familien, Rentner, Männer und Frauen. Parallele Messungen in verschiedenen Zielgruppen lassen ebenso wertvolle Analysen zu, wie Vergleichsmessungen in verschiedenen Ausgaben und Regionen.

Zusätzlich werden alle Artikel umfangreich verschlagwortet. Das ermöglicht detaillierte Analysen für jedes Ressort, für einzelne Seiten, Auswertungen nach Artikelplatzierung oder Darstellungsform. Wie funktionieren Nachrichtenspalten? Welche Kolumnen sind beim Leser besonders beliebt? Wie entwickelt sich das Leserinteresse an Serien oder fortlaufenden Themen? Alles ist möglich in der Auswertung der Messergebnisse.

4. Aus Erfahrung klug

Zahlreiche Verlage haben Lesewert bereits genutzt, darunter renommierte Häuser wie DER SPIEGEL, die Mitteldeutsche Zeitung oder die Braunschweiger Zeitung. Auch im europäischen Ausland – in Luxemburg – war das Tool bereits im Einsatz. All diese Erfahrungen haben Lesewert immer besser gemacht, weil regionale Unterschiede erfasst und gleichzeitig allgemeingültige Erkenntnisse übertragen werden konnten.

5. Weil es funktioniert

Bei der Sächischen Zeitung zeigten sich folgende Lesewert-Erfolge: Laut Eye-Tracking stieg die durchschnittliche Lesezeit auf 33 Minuten und 26 Sekunden - etwa dreieinhalb Minuten mehr als noch 2013 und im Vergleich regionaler Tageszeitungen ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Zudem werden fast alle Artikel wahrgenommen, dieser Wert stieg von 90 auf 97 Prozent. Die Nutzer lesen intensiver Zeitung: Bis zu 30 Prozent mehr Artikel pro Ausgabe. Zudem stieg die Durchleseintensität der Artikel seit 2011 von 65 auf knapp 90 Prozent. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die Leser-Blattbindung aus. Mit dem auf Lesewert-Basis entwickelten E-Paper konnten zudem gut 5.000 Digital-Abonnenten für die SZ gewonnen werden.

6. Den Leser mitnehmen

Für die Teilnehmer der Messung, aber auch für alle Leser sendet Lesewert eine wichtige Botschaft: „Wir nehmen Sie ernst, Ihre Meinung ist uns wichtig“. Der Leser wirkt auf Augenhöhe am Produkt mit und steigert bei dieser Auseinandersetzung mit dem Blatt seine Wertschätzung für lesernahen, relevanten Qualitätsjournalismus. Nachweislich stärkt Lesewert die Leser-Blatt-Bindung.

KONTAKTIEREN SIE UNS!

Denni Klein
Leitender Projektredakteur

Die Mehrwertmacher GmbH
Grüne Str. 16 a, 01067 Dresden
www.diemehrwertmacher.de

info(at)lesewert.de

Telefon 0351 4864-3000
Fax 0351 4864-3025